2012

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Konrad Schuller

Schuller Konrad

Einspieler

Konrad Schuller wurde 1961 in Rumänien geboren. Nach einem Studium der Neueren Geschichte und der Volkswirtschaftslehre erlernte er seinen Beruf an der Deutschen Journalistenschule in München und verbrachte anschließend einige Wanderjahre in Rom sowie beim BBC World Service in London.

1992 trat er in die Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ein und befasste sich zunächst mit den Wandlungen im Osten Europas. Ab 1995 verfolgte er als Korrespondent in Berlin den Weg der Stadt aus der Teilung in die Einheit, setzte sich mit den Spätfolgen der SED-Diktatur auseinander und beschrieb als bekennender Kreuzberger die Lebenswelten der muslimischen Einwanderer in der Stadt. Als im Jahr 2001 die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung gegründet wurde, gehörte er zum Gründungsteam der Berliner Parlamentsredaktion und berichtete unter anderem über die deutsche Außen- und Europapolitik.

Seit 2004 ist Konrad Schuller Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung für Polen und die Ukraine.

Die Beiträge von Konrad Schuller zeichnen sich durch seine beispiellose Länderkenntnis, die genaue Beobachtung des Geschehens und seine exzellente Schreibweise aus. Er beschreibt in einfühlsamer Weise die Zustände der ukrainischen Gesellschaft, Politik und Justiz und scheut sich nicht, „heißes Eisen“ anzupacken. Nominiert ist er für drei Artikel, in denen er das unheilvolle Wirken der ukrainischen Geheimdienst-Seilschaften durchleuchtet. Er schildert die unsäglichen Verhältnisse im Kiewer Untersuchungsgefängnis „Lukijaniwka“ und berichtet kritisch über den Schauprozess gegen die frühere Regierungschefin Julija Timoschenko.